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Sehenswürdigkeiten auf Aruba

Wer glaubt, dass es auf Aruba nichts außer wunderschöne Strände gibt, der irrt sich gewaltig. Man kann auf der kleinen Insel einiges erleben, hier ein paar Sehenswürdigkeitena:

 

California Lighthouse

Der California-Leuchtturm steht im Norden Arubas auf dem Hudishibana-Plateau aus der Zeit der ersten indianischen Siedler. Er wurde 1910 von einem französischen Architekten entworfen und zwischen 1914 und 1916 errichtet.

Seit September 2016 kann man als Tourist wieder in den Leuchtturm, nachdem er einige Jahre gesperrt war. Er gilt als Sehenswürdigkeit und als Wahrzeichen der Insel Aruba.

 

San Nicolas Street Art

Künstler aus der ganzen Welt nehmen jedes Jahr an der Aruba Art Fair teil und hinterlassen einzigartige Malereien an den Wänden und Gebäuden rund um die Hauptstraße von San Nicolas.

Am besten, ihr parkt in einer Seitenstraße, zum Beispiel hinter dem „Museum of Industry“ in San Nicolas. Von dort aus könnt ihr die Wandmalerei unmöglich übersehen.

 

Divi-Divi-Bäume

Der Divi-Divi-Baum ist eine Pflanzenart der Johannisbrotgewächse und ist DAS Wahrzeichen von Aruba. Das Besondere an diesen Bäumen ist, dass sie mit dem Wind wachsen und deswegen so schief sind. Den wohl berühmtesten Divi-Divi-Baum findet man am Eagle Beach.

 

Bushiribana Gold Mill Ruins & Balashi Goldmine

1824 wurde Gold auf Aruba entdeckt und von dort an insgesamt mehr als 1.700 kg Gold produziert.

An der Nordküste Arubas befindet sich die verlassene Bushiribana-Goldmühle, die einst während des Aruba-Goldrausches des 19. Jahrhunderts das Erz der Minen aus den nahe gelegenen Hügeln verarbeitete.

An der Spitze der spanischen Lagune wurde die Balashi Goldmühle erbaut. Reste der einst betriebsamen Mühle am Frenchman’s Pass sind noch sichtbar und für Touristen zugänglich.

 

Sanddünen

Im Norden Arubas, gleich neben dem California-Leuchtturm kann man die Sanddünen Arubas besuchen. Man darf nicht auf den Sanddünen fahren, kann sie aber zu Fuß besichtigen. Um ehrlich zu sein, hätten wir uns von den Sanddünen etwas mehr erwartet. Solltet ihr keine Zeit haben, die Dünen zu besuchen: Ihr versäumt deswegen nichts.

 

Oranjestad

Oranjestad ist die Hauptstadt von Aruba und hat rund 29.000 Einwohner. Zum Erkunden der Stadt eignet sich am besten der Downtown Trolley. Die Straßenbahn erinnert ein bisschen an San Francisco 😉 Vorteil: Sie ist kostenlos und hält an 6 Haltestellen an Denkmälern und Museen.

Wenn ihr Shoppen wollt, seid ihr in der Hauptstadt genau richtig. In der Fußgängerzone reihen sich die Geschäfte, dort ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei.

Hinweise zum Parken in Oranjestad: Parkt auf keinen Fall auf gelb markierten Parkplätzen. Diese sind Personen mit Parkausweisen vorbehalten und sind nicht als öffentliche Parkplätze zu nutzen. Ihr dürft auf den weiß markierten Plätzen parken. Sie sind mit Nummern gekennzeichnet. Wenn ihr euch also einen Parkschein holt, gebt ihr die Nummer im Parkautomat ein und dürft dann auf diesem Platz stehen bleiben.

Solltet ihr euch nicht daran halten, werdet ihr euer Auto entweder mit Parkkralle oder gar nicht mehr vorfinden, weil ihr abgeschleppt wurdet. Von der Strafgebühr einmal ganz abgesehen… Also haltet euch besser an die Parkvorschriften, dann habt ihr mit Sicherheit kein Problem. Und das Parken auf Aruba ist überhaupt nicht teuer 😉

 

Hooiberg

Der Hooiberg ist ein 165 Meter hoher Berg auf der Insel Aruba. Da er in der Mitte der Insel liegt, ist er von überall auf der Insel zu sehen. Über die 562 Stufen kann man den Gipfel erklimmen. Wir raten euch allerdings, den Berg in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagsstunden zu besuchen, da es ansonsten viel zu heiß ist.

 

Natural Bridge

Die Natural Bridge war die größte, nicht von Menschenhand geschaffene Brücke weltweit, brach jedoch im September 2005 zusammen. Die Brücke entstand durch Auswaschungen von Korallenkalkstein und hatte eine Gesamtlänge von 30 Metern.

Eine kleinere Brücke, die sich direkt neben dem zusammengebrochenen Wahrzeichen befindet, kann man heute besichtigen.

 

New Small Natural Pool

Der New Small Natural Pool ist eine kleine Version des Natural Pools auf Aruba. Während sich der Natural Pool im Nationalpark Arubas befindet, kann man den New Small Natural Pool in der Nähe der Bushiribana Gold Mill Ruins finden. Zugegeben: Das muss man wissen, ansonsten findet man ihn nicht. Eine kleine Leiter führt die steinige Klippe hinab. Von dort aus kommt man zu einer Art Höhle mit recht ruhigem Gewässer.

 

Ayo und Casibari Rock Formations

Die Ayo Rocks befinden sich im Osten Arubas. Die Felsen türmen sich zu großen Formationen auf, die von den Arawak-Indianern als heilig angesehen wurden. Man findet alte Zeichnungen in den Gängen zwischen den Felsen, die auf alte Rituale der Indianer hinweisen.

Casibari ist ein kleiner Landschaftspark, man kann dort die Felstürme besteigen, von denen man einen tollen Blick über Aruba hat. Beide Anlagen sind sehr gepflegt und kostenlos zu besuchen.

 

Alto Vista Chapel

Die Alto Vista Kapelle ist eine römisch-katholische Kapelle und Wallfahrtsort im Norden Arubas und ist der Mutter der Jungfrau Maria gewidmet. Die Katholiken von Aruba begehen am Karfreitag die Wallfahrt von Oranjestad nach Alto Vista. Das sind ca. 11 Kilometer. Auf den letzten Metern zur Kirche wird auf der Seite der Straße der Kreuzweg Jesu dargestellt. Die Kirche an sich ist überhaupt nicht groß, jedoch befinden sich vor der Kirche einige Steinbänke, auf denen man sich hinsetzen kann.

 

Grot di Lourdes

Die Lourdes-Grotte hat ihren Namen in Gedenken an das berühmte französische, religiöse Wahrzeichen erhalten. Die Grotte befindet sich direkt neben der Straße in der Nähe von San Nicolas. Die Statue der dort platzierten Jungfrau Maria hat ein Gewicht von 700 kg. Zum Fest der Jungfrau von Lourdes, am 11. Februar jeden Jahres, wird dort eine Messe abgehalten.

 

Bon Bini Festival

Willkommen, oder auf Papiamento: Bon Bini! Das Bon Bini Festival findet jeden Dienstag im Innenhof von Fort Zoutman, dem ältesten Gebäude Arubas, statt. Es dauert ca. 2 Stunden und kostet 10 Dollar pro Person. Den Besuchern wird die einzigartige Kultur und Geschichte Arubas durch karibische Musik und Tänze näher gebracht. Gleichzeitig kann man vor Ort die ausgezeichnete Küche Arubas probieren.

 

Piazza Gianni’s & Palm Beach Plaza Mall

Hinter dem Palm Beach spielt sich das Nachtleben von Aruba ab. Neben den Luxushotels wie Riu, Hilton & Co. findet man zahlreiche Casinos und Geschäfte. Verhungern muss man dort eindeutig nicht, denn dort findet man ein Restaurant nach dem.

Inmitten der Palm Beach Plaza Mall findet jeden Tag eine Springbrunnen Show statt. Die Waltzing Water Show kann täglich um 19:30, 20:30 und 21:30 besucht werden und dauert ca. 10 Minuten. Der Eintritt ist frei.

 

Baboo Wreck

Wenn man zwischen Malmok Beach und Palm Beach entlang fährt, wird einem mit ziemlicher Sicherheit das Schiffswrack auffallen, das aus dem Wasser ragt. Nicht weit vom Ufer entfernt befindet sich das sogenannte Baboo Wreck. Das Schiff wurde vor Jahren versenkt, um ein Korallenriff zu bilden, tauchte aber 1999 nach einem Hurrikan wieder auf. Heute ist es ein großartiger Platz zum Schnorcheln, denn die Wassertiefe beträgt etwa 2 bis 3 Meter.

 

Infos zum Teil von: wikipedia.org & aruba.com

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