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Nationalpark Arikok

Ein Urlaub auf Aruba sollte unbedingt einen Besuch im Nationalpark Arikok beinhalten. Hier findet ihr einen kurzen Überblick, was man sich dort alles ansehen kann und was man auf keinen Fall verpassen sollte.

 

Tour oder auf eigene Faust?

Natürlich werden jede Menge geführte Touren angeboten, wir würden euch aber empfehlen, den Park auf eigene Faust zu erkunden. Wenn ihr mit einer Tour unterwegs seid, könnt ihr niemals ungestört Fotos machen und ihr könnt euch nirgends so lange aufhalten, wie ihr wollt. Deswegen unser Tipp: Mietet euch ein ATV, UTV oder einen Jeep und erkundet den Nationalpark selbst. Mietet euch aber unbedingt ein Allrad-Fahrzeug, sonst dürft ihr auf manchen Straßen nicht fahren und das wäre sehr schade.

Eintritt in den Nationalpark: 11,00 USD pro Person.

 

Quadirikiri Cave

Diese Höhle hat uns sehr begeistert. Wir konnten unendlich viele Fotos machen, da wir ganz alleine dort waren. Erst nach ca. 20 Minuten hat sich ein Paar ebenfalls die Höhle angesehen, sind jedoch gleich wieder gegangen, weil die Dame große Angst vor den Fledermäusen hatte. Ich hatte übrigens auch total Angst 😛

 

Fontein Cave

Die Fontein Cave sieht von außen sehr beeindruckend aus und wird sogar von einem Wachmann bewacht. Der Eingang wird durch ein großes Gitter geschützt. Im Inneren ist es relativ dunkel, jedoch kann man auf der Decke der Höhle gut die berühmten Höhlenmalereien erkennen, die von einheimischen Angehörigen der Arawak als indigenes Volk in den Kalkstein geritzt wurden.

 

Sanddünen

Die Sanddünen im Arikok Nationalpark sind ebenfalls einen Besuch wert. Sie sehen nicht so aus, wie man sich Sanddünen vielleicht vorstellt. Diese Dünen sind nicht nur aus Sand, sondern sind auch bewachsen.

 

Vader Piet

Vader Piet werden auf Aruba die Windräder im Nationalpark Arikok genannt. Auf dieser Seite des Nationalparks gibt es ebenfalls einen Eingang. Wenn ihr zu den Windrädern kommt, werdet ihr mit ziemlicher Sicherheit auf einige Ziegen stoßen.

 

Dos Playa

Der Strand Dos Playa ist ein Surferparadies. Zum Schwimmen eignet sich dieser Strand nicht besonders, da der Wellengang ziemlich hoch ist und die Strömungen sehr stark sind. Wir hatten das Glück und hatten den kompletten Strand für uns alleine.

 

Circle

Der Circle ist komischerweise nicht auf allen Karten des Nationalparks eingezeichnet. Wenn man zwischen dem Strand Dos Playa und der Fontein Cave fährt, findet man relativ schnell auf den Circle. Es ist ein riesiges Loch im Boden, umzäunt mit einem Geländer. Man kann in dieses Loch über eine kleine Stiege hinabsteigen. Unten angekommen muss man nur aufpassen, von den vom Meer hereindrückenden Wassermassen nicht weggespült zu werden J

 

Conchi (Natural Pool)

Der Natural Pool ist ein MUSS beim Besuch des Nationalparks Arikok. Um den Natural Pool zu erreichen braucht ihr allerdings ein Auto mit Allrad, ein ATV oder UTV, sonst habt ihr keine Chance diesen Ort zu erreichen. Doch seid vorsichtig, der Weg dorthin ist wirklich kein Zuckerschlecken. Man muss über sehr, sehr holprige Straßen fahren und teilweise sehr steile Hänge passieren. Mit unserem Quad war das nicht immer einfach. Am Parkplatz angekommen, findet ihr eine lange Stiege nach unten, die zum Natural Pool führt. Auch direkt beim Natural Pool solltet ihr vorsichtig sein. Bei unserem Besuch waren relativ viele Besucher und man musste sehr aufpassen wo man hintritt. Außerdem besteht extreme Rutschgefahr. Und noch ein Tipp für alle, die glauben, sie müssen Rucksack, Handtücher usw. mitnehmen: Legt es auf jeden Fall auf die Seite und steigt dann über die Felsen zum Wasser. Sobald eine größere Welle kommt und gegen die Felsen prallt, seid ihr und eure Sachen patsch nass…

 

Ich hoffe, ihr bekommt durch diesen Bericht einen besseren Einblick in den Nationalpark Arikok. Bei Fragen könnt ihr mir natürlich jederzeit gerne per E-Mail oder via Instagram oder Facebook schreiben 🤗

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