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Paris – die Stadt der Liebe

Unser Flug startet am 04. Juni 2017 ab München in Richtung Paris. Wir fliegen mit der Transavia Airline. Das Buchungssystem der Transavia Airline ist übrigens meiner Meinung nach eines der Besten. So unkompliziert habe ich noch selten einen Flug gebucht.

Wir landen um 22:35 Uhr in Paris-Orly Sud. Von dort aus fahren wir mit dem Taxi zu unserem Hotel.

Unser Tipp: Nehmt euch auf keinen Fall ein Taxi, schaut am besten, dass ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt kommt.

Da wir leider so spät landen, bleibt uns nichts Anderes übrig, als ein viel zu überteuertes Taxi zu nehmen. Eine halbe Stunde später und 80,00 Euro (!!!) leichter erreichen wir unser Hotel. Naja, wir haben schon bessere Hotels gehabt, aber zum Übernachten reicht es allemal.

An unserem ersten richtigen Tag in Paris geht’s mit dem Zug ins Disneyland Paris 🙂 Man sagt immer, dass das Disneyland eher etwas für Kinder ist, wir finden: Ganz und gar nicht. Wir haben ein Ticket, mit dem wir sowohl ins Disneyland, als auch in den Walt Disney Studios Park dürfen. Beide Parks an einem Tag sind wirklich eine Challenge, aber es ist machbar und auch absolut sehenswert. Mehr dazu beim Post: Disneyland Paris.

Am nächsten Tag erkunden wir einmal die Gegend. Da wir relativ nahe an der Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre wohnen, ist das unser erster Anlaufpunkt. Wir überlegen, ob wir auch hineingehen sollen, jedoch sind uns 8,00 Euro pro Person zu teuer, dafür, dass wir einfach nur eine Kirche von innen sehen. Wir haben auch vor der Basilica einen wunderschönen Überblick über ganz Paris.

In dieser Gegend solltet ihr allerdings aufpassen. Es streunen dort sehr viele Taschendiebe umher. Sollte euch jemand auffordern, ihm den Zeigefinger hinzuhalten, damit er euch ein Armband flechten kann: Finger weg davon! Diese Leute sind sehr aufdringlich, einfach ignorieren und vorbeigehen, ansonsten seid ihr gleich einmal einige Euro los.

Mit unserem 2-Tages-Parispass und den vorher gekauften U-Bahn Tickets kommen wir bequem von einem Punkt zum anderen, um uns die größten Attraktionen von Paris anzusehen. Unser Weg führt uns zum Musée Grévin, eine Galerie mit Wachsfiguren in der Nähe des großen Kaufhauses Galeries Lafayette. Dieses Wachsfigurenkabinett ist größer als erwartet und wir brauchen schon einige Zeit, um alles zu sehen.

Bis zu unserer Tour zum Eiffelturm haben wir noch etwas Zeit und wir fahren zuerst zum Obelisk und dann zum Invalidendom. Es ist ziemlich bewölkt. Wir haben das Glück und sind gerade im Invalidendom, als es zu in Strömen zu regnen beginnt. Nachdem wir Napoleons Grab besichtigt haben, ist Gott sei Dank auch der Regen vorbei.

Nun wird es aber Zeit, dass wir uns zum Eiffelturm begeben. Treffpunkt zur Tour ist in der Avenue de la Bourdonnais. In einer kleinen Gruppe gehen wir zum Eiffelturm. Nach den zahlreichen Sicherheitskontrollen dürfen wir mit dem Lift zur zweiten Plattform fahren. Mit unserem gebuchten Ticket dürften wir zur Spitze des Eiffelturms, jedoch ist die höchste Plattform aufgrund des Windes leider gesperrt. Weil wir nicht zur Spitze können, bekommen wir aber unser Geld zurück. Wir sehen uns noch die erste Ebene mit dem riesigen Glasboden an, bevor wir mit dem Lift wieder zurück nach unten fahren.

Da das L’Aquarium de Paris gleich in der Nähe ist, beschließen wir, dort einen Zwischenstopp einzulegen. Mit unserem Parispass müssen wir keinen Eintritt zahlen. Um ehrlich zu sein: Noch einmal würden wir uns das Aquarium nicht ansehen. Es ist zwar ganz nett, aber wenn man schon zweimal in einem Aquarium war, ist es relativ unspektakulär.

Nun ist es aber an der Zeit, mit dem Zug etwas auswärts von Paris zu fahren. Nämlich zum Schloss Versailles. Es ist schon relativ spät und wir haben Glück, dass wir noch in das Schloss hineindürfen. Das Schloss Versailles ist eine der größten Palastanlagen Europas und war von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Französischen Revolution die Hauptresidenz der Könige von Frankreich. Zahlreiche Räume sind für die Besucher zugängig und unserer Meinung nach, auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Gartenanlage des Schlosses sehen wir leider nicht mehr, dafür ist es schon zu spät.

Wir wollen den Tag noch ausnutzen und fahren zum Arc de Triomphe de l’Étoile. Dank unseres Parispasses haben wir dort freien Eintritt. Am „Dach“ des Triumphbogens hat man einen wunderschönen Ausblick auf Paris.

Der letzte Abend in Paris neigt sich dem Ende zu und wir fahren erst einmal in unser Hotel. Denn der Abend ist noch nicht vorbei. Um 23 Uhr beginnt die Show im Moulin Rouge. Nachdem wir uns fertig hergerichtet haben, spazieren wir zum 10 Minuten entfernten Moulin Rouge. Die Atmosphäre dort ist wirklich einzigartig. Der Veranstaltungsraum ist voll, es wirkt aber trotzdem nicht überfüllt. Wir bekommen eine Flasche Sekt an den Tisch gebracht und genießen die Show. Wir sind der Meinung: Ein absolutes MUSS, wenn ihr in Paris seid.

Am nächsten Tag müssen wir auschecken. Unsere Koffer sind gepackt. Das Hotel erlaubt uns, die Koffer in den Gepäckraum zu stellen, unser Flug startet erst um 18:30 Uhr, wir haben also noch etwas Zeit.

Im Stadtteil Petit-Montrouge befinden sich die Pariser Katakomben. Zum ersten Mal sind wir richtig froh, ein Ticket im Voraus gebucht zu haben. Die Warteschlange ist so lange, dass man sich 3 Stunden anstellen muss, um überhaupt zum Eingang zu gelangen. Wir haben Glück und müssen nur 15 Minuten in der Schlange für Ticketbesitzer warten.

Dann ist es endlich soweit und es geht 130 Stufen in den Untergrund.

Die Temperatur in den Katakomben beträgt 14°C, also warm anziehen. Für die zwei Kilometer lange Route durch die Katakomben könnt ihr 1 ½ Stunden einrechnen.

Wir haben einen Audioguide bekommen, der uns zu den einzelnen Besichtigungspunkten führt. Die Route führt bei ehemaligen unterirdischen Steinbrüchen vorbei, bis wir zum Beinhaus kommen. Dort sind unzählige Schädel und Knochen aufgeschichtet. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Gebeine von etwa 6 Millionen Pariser Einwohnern in die Katakomben überführt worden. Wirklich faszinierend und doch ein bisschen unheimlich.

Über 83 Stufen gelangt man wieder ins Freie. Beim Verlassen der Katakomben werden die Taschen kontrolliert. Man darf unter keinen Umständen irgendetwas aus den unterirdischen Gängen mitnehmen.

Als nächstes am Plan: Eine Bootsfahrt auf der Seine. Dort können wir uns etwas entspannen. Wir genießen die Umgebung und die Fahrt zwischen den Sehenswürdigkeiten von Paris.

Natürlich wollen wir unser Hop-on Hop-off Bus Ticket auch nutzen und fahren mit dem Sightseeing Bus vorbei am Place de la Concorde zum Louvre.

Wir haben nicht mehr viel Zeit, bevor wir nach Hause fliegen. Deswegen fällt der Rundgang durch den Louvre etwas rascher aus. Ein Blick auf die Mona Lisa und weiter geht’s zur Kathedrale Notre-Dame (im Juni 2017 war sie noch ganz). Dort stellen sich wahnsinnig viele Leute an, um in die Kirche zu gelangen. Diese Zeit haben wir leider nicht mehr. Wir machen ein paar Fotos von außen und fahren zurück in unser Hotel um unsere Koffer zu holen.

Mit der U-Bahn und der Straßenbahn geht’s ab zum Flughafen, wir sind schon relativ spät dran. Vom Flughafen Paris-Orly Sud fliegen wir wieder zurück nach München. Dort können wir nach diesem wirklich anstrengenden Städtetrip noch ein paar Tage in der Therme Erding entspannen.

Wir können Paris natürlich jedem empfehlen, plant aber etwas mehr Zeit ein. Es gibt einfach so viel zu sehen 🙂

 

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